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 10.07.2007
Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein (SGVSH) und die HASPA Finanzholding haben einen Vertrag über die Fusion ihrer Tochterunternehmen LBS Landesbausparkasse Schleswig-Holstein AG und der LBS Bausparkasse Hamburg AG geschlossen. Ziel der Fusion ist eine Stärkung der Marktposition beider Institute durch eine Intensivierung der Marktbearbeitung und der Zusammenarbeit. Die Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2007 vollzogen werden. Das neue Institut firmiert als "LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG". Das teilten der Präsident des SGVSH, Jörg-Dietrich Kamischke, und der Vorstandssprecher der HASPA Finanzholding, Dr. Harald Vogelsang, am Dienstag in Kiel mit.
Auf der Grundlage eines von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC erstellten Gutachtens zur Unternehmensbewertung halten der SGVSH 57,5 % der Anteile an der gemeinsamen Landesbausparkasse, auf die HASPA Finanzholding entfallen 42,5 % des Aktienkapitals. Die neue Gesellschaft erhält einen Doppelsitz in Kiel und Hamburg, der Sitz des Vorstandsvorsitzenden der fusionierten LBS wird in Kiel angesiedelt. Der künftige Vorstand wird von den Herren Dieter Heymann (Vorstandsvorsitzender), Rainer Hillebrecht, Sönke Koch und Peter Lukosch gebildet. Für die neue Landesbausparkasse werden ca. 280 Mitarbeiter tätig, fusionsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Die Bilanzsumme des Unternehmens beläuft sich auf rund 2,8 Mrd. Euro.
Kamischke und Dr. Vogelsang begründeten die Fusion vor der Presse mit dem zunehmenden Wettbewerb im Geschäft der Bausparkassen. Darauf müsse man mit einer Konsolidierung der Kräfte reagieren, um auch künftig konkurrenzfähig am Markt tätig zu sein. Dies wäre mit den Einzelgesellschaften nur noch schwer möglich. Deshalb sind beide Partner überzeugt, dass eine Bündelung der Kräfte der strategisch richtige Weg ist, um die führende Stellung ihrer Bausparkassen zu erhalten und auszubauen. Die Rahmenbedingungen für eine Fusion der beiden Landesbausparkassen seien günstig, da beide Unternehmen seit Jahren in vielen Bereichen eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Vor diesem Hintergrund hätten der SGVSH und die HASPA Finanzholding die Grundlagen für eine Zusammenführung der beiden Häuser erarbeitet.
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