Bremer Landesbank optimiert Sicherheit beim Online-Banking
 14.03.2006
Neue „Indizierte TAN“ soll Kunden bei Passwortdiebstahl schützen
Ab 15. März wird die Bremer Landesbank ihr Online-Banking auf das neue iTAN-Verfahren umstellen.
Durch die Weiterentwicklung des Online-Banking-Verfahrens mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) und einer neuen so genannten indizierten Transaktionsnummer (iTAN) soll den Kunden der Bremer Landesbank die räumlich und zeitlich flexible Erledigung ihrer Bankgeschäfte im Internet mit einem höheren Sicherheitsstandard ermöglicht werden.
Sicherheit durch nummerierte TANs
Das neue Verfahren wird praktisch genauso bedient wie das bisherige: Die Anmeldung zum Online-Banking erfolgt auch in Zukunft mit der Kontonummer und der persönlichen Geheimzahl. Um Transaktionen wie Überweisungen zu bestätigen, ist weiterhin eine Transaktionsnummer (TAN) erforderlich. Neu ist, dass die-se TAN nicht beliebig aus der Liste der Transaktionsnummern ausgewählt werden kann. Stattdessen wird der Kunde aufgefordert, eine bestimmte TAN einzugeben. Zu diesem Zweck sind die TANs nummeriert. Man spricht daher von indizierten Transaktionsnummern, kurz “iTAN”. „Mit dem neuen Verfahren bauen wir die Sicherheit unseres Online-Banking-Verfahrens weiter aus und verschaffen den Kunden einen Sicherheitsvorsprung im Internet“, so der Electronic Banking-Beauftragte der Bremer Landesbank Guido Kedenburg.
Die Bremer Landesbank wird das iTAN-Verfahren sukzessive einführen. Bis Ende April soll es allen Kunden zur Verfügung stehen.
Vorsicht beim Umgang mit geheimen Kontoinformationen
Die Warnung vor Betrügern im Internet besteht jedoch weiterhin. Auch bei Einsatz der neuen Technologie gelten die Sorgfaltspflichten im Umgang mit geheimen Kontoinformationen. Besonders vorsichtig sollten Nutzer des Online Banking bei der Eingabe ihrer Kontodaten im Internet sein. Bevor Kunden ihre Online-Banking-Daten eingeben, wird empfohlen, die Echtheit der Online-Banking-Seite und die Sicherheit der Datenverbindung zu überprüfen. Hierfür dienen das Zertifikat des Banking-Servers und das Schlosssymbol im Internet-Browser. Misstrauen ist zum Beispiel dann angesagt, wenn bei einer vermeintlichen Online-Banking-Anwendung mehr als eine TAN direkt hintereinander abgefragt wird. Bei Softwareänderungen oder EDV-Umstellungen wird die Bremer Landesbank ihre Kunden niemals auffordern, dies mittels TAN zu bestätigen.
Ausführliche Informationen und Sicherheitshinweise rund um das Online-Banking sind unter http://www.bremerlandesbank.de/ erhältlich.
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