- Anzeige -
Anzeige
Newsletter
Transaktionskosten
Berechnen Sie Ihre Kosten im Vorfeld eines Trades!

Kurs Anzahl
Stück
Tops & Flops
Bezeich. WKN  Wert  Abs.  %
0,00 +0,00 +0,00
0,00 +0,00 +0,00
0,00 +0,00 +0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Stand: .. : Uhr
Kurse: boerse-stuttgart
Währungsrechner
Betrag Ausgangswährung
  Zielwährung
 
Umfrage
In welche Anlagen investieren Sie primär?

CFDs
Futures
Devisen
Zertifikate
Anleihen
Optionsscheine
Fonds
Aktien
investiere derzeit nicht



Ergebnisse anzeigen
Bookmark
Feedback
Web 2.0 Bookmarks
PORTRAIT MELDUNGEN KONTAKT
+++ Onlinebroker Marktführer in Österreich mit 70% Marktanteil +++ Full-Service-Brokerage +++ über 50.000 Kunden +++ objektive und unabhängige Anlageberatung +++ Vermögensverwaltung in Kooperation mit der Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG +++ Handel an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt +++ höchste Ansprüche an Serviceleistung und Sicherheit der Dienstleistungen +++
 Pressemitteilungen, Produktnews und Aktionen
Halbzeit in der Krise

05.06.2009

* Deutscher Top-Experte referierte in Salzburg
* Lage nach wie vor schlecht, aber Lichtblicke vorhanden

"Wir haben in der weltweiten Wirtschaftskrise die erste Halbzeit überstanden", sagt Martin Hüfner. Der renommierte deutsche Volkswirt referierte am Mittwoch im Rahmen eines Investmentabends vor rund 250 Gästen des Discount Brokers direktanlage.at in Salzburg. Hüfner sieht erste positive Anzeichen, aber auch die zweite Halbzeit werde noch "turbulent". Die gute Nachricht: Der Schlusspfiff wird auch für diese Krise kommen, wahrscheinlich aber erst 2011.

Natürlich sei die Lage nach wie vor schlecht, die Konjunkturdaten negativ: "Das erste Quartal 2009 war rabenschwarz", sagt Hüfner. Dennoch gebe es erste Anzeichen von Besserung, so zum Beispiel der erstmals wieder nach oben ausschlagende ifo Geschäftsklimaindex. "Wir wissen nicht genau, wann die Wirtschaft wieder ins Positive dreht, aber insgesamt herrscht bei den Marktteilnehmern doch endlich wieder ein gutes Gefühl", so der Experte.

Inflation als größte Gefahr

Kritisch sieht Hüfner die "neuen Ungleichgewichte" in der Weltwirtschaft, welche durch die globalen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung entstanden sind. "Diese Schritte waren sicher notwendig, ändern die Welt jedoch dramatisch", betont Hüfner. Die Fiskalpolitik der meisten Länder sei zu expansiv, in den USA werde das Defizit zum Jahresende wohl bei 1.700 Milliarden Dollar liegen. "Und auch in der EU sind die meisten Mitglieder meilenweit von den Maastricht-Grenzen entfernt", so der Volkswirt.

Am meisten Unbehagen bereitet Hüfner allerdings die Gefahr einer drohenden Inflation in den kommenden Jahren: "Die Geldmarktzinsen sind so niedrig wie nie zuvor, zugleich wurden Milliarden in den Markt gepumpt, um die Liquidität zu erhöhen. Springt die Konjunktur im nächsten Jahr wieder an, droht 2011 ein deutlicher Anstieg der Inflationsrate." Hüfner rechnet aber mit der richtigen und rechtzeitigen Reaktion der Notenbanken: "Liquidität einsammeln und Zinsen anheben, auch wenn das - gerade zu Beginn des Aufschwungs - schmerzlich erscheint."

Zeitenwende für Anleger

Was bedeutet dies alles für Anleger? Diese müssten sich darauf einstellen, dass die Krise in jedem Fall eine Zeitenwende darstellt: "Wir bekommen mehr Staat, weniger Finanzwirtschaft, die Globalisierung wird wohl gedämpft, insgesamt ist auch mittelfristig mit deutlich weniger Wachstum zu rechnen." Die Aktienmärkte sieht Hüfner weiterhin volatil, der Trend gehe aber nach oben.

Am Geldmarkt herrsche derzeit wohl noch "Ruhe vor dem Sturm", Hüfner rechnet spätestens ab 2010 mit einer inversen Zinsstruktur (kurzfristige Zinsen höher als langfristige) und favorisiert dann Wertpapiere mit kürzeren Laufzeiten.

Zur Webseite von direktanlage.at...


Das Finanzportal FINANZREGISTER.DE hat den Themenschwerpunkte Brokerage, Banking, Kapitalanlagen, Fonds, Versicherungen und Vermögen. Hier finden Sie aktuelle Informationen und ausführliche Portraits der wichtigsten Broker, Banken, Emittenten von Zertifikaten und Fonds, Versicherer und Finanzdienstleister. Jedes Thema ist dabei nochmal in Unterbereiche wie Forexbroker, Kreditbanken, Hedgefonds, Private Krankenversicherungen oder Vermögensverwalter untergliedert.
Sämtliche Inhalte dieser Website werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und formuliert. Dennoch kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit dieser Informationen gegeben werden. Die Ausführungen im Rahmen dieser Website stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung der Ernsting.com Publications GmbH für eventuelle Vermögensschäden aus Investitionsentscheidungen auf Basis von Inhalten dieser Website ist kategorisch ausgeschlossen.
© Ernsting.com Publications GmbH - Mai 2012 - Impressum - Rechtlicher Hinweis