| | | | | +++ Schiffsfonds +++ Immobilienfonds +++ Private-Equity Dachfonds +++ 811 Mio. EUR Eigenkapital (Stand 2008) +++ Investitionsvolumen von 9,98 Mrd. Euro +++ rund 200 Mitarbeiter +++ 389 Emissionen bei Schiffsfonds (Stand: 1.7.2007) +++ |  |  |  HCI Reedereibeteiligungen bestellen 14 Schiffe in China
 14.09.2006
Innovative Finanzierung über chinesische Exportbank sichert langfristig günstige Zinsen
Die Hammonia Reederei GmbH & Co. KG und die Hellespont Hammonia GmbH & Co. KG, beide Beteiligungsgesellschaften der HCI Capital AG (HCI) und der Peter Döhle Schiffahrts-KG haben 14 Schiffe bei einer chinesischen Werft bestellt. Erstmalig für ein deutsches Emissionshaus werden die acht modernen Containerschiffe und sechs Tanker mit der chinesischen Export-Import Bank of China (CEXIM) teilfinanziert. Entsprechende Verträge wurden heute anlässlich des Besuchs von Chinas Premierminister Wen Jiabao im Kanzleramt in Berlin unterzeichnet. In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesminister Steinmeier und Glos setzten Harald Christ, Vorstandsvorsitzender der HCI, und Li Ruogu, Präsident der CEXIM, ihre Unterschriften unter die Vertragsdokumente.
Die Verträge regeln die Langfristfinanzierung sowohl der acht von der Hammonia Reederei bestellten Containerschiffe als auch der für die Tanker-Bereederungsgesellschaft Hellespont Hammonia GmbH & Co. KG in China bestellten sechs Produktentanker. Die Hellespont Hammonia GmbH & Co. KG ist eine langfristig angelegte Kooperation zwischen der Hellespont Gruppe, der Peter Döhle Schifffahrts KG und der HCI. Die Hammonia Reederei GmbH & Co. KG ist ebenfalls ein Joint Venture von Peter Döhle und HCI, das derzeit 33 Container- und Schüttgutschiffe (inklusive Neubauten) betreut.
Neben der staatlichen Exportbank Chinas beteiligen sich auch die HSH Nordbank AG, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG an der Finanzierung. Das gesamte Projektvolumen beträgt 620 Millionen Dollar. "Wir sind das erste deutsche Emissionshaus, das sich für diesen innovativen Weg der Schiffsfinanzierung entschieden hat", sagt Harald Christ.
Die boomende Wirtschaftsregion China hat sich in den vergangenen Jahren auch als Schiffbaunation stark entwickelt. Mit 14,9 Prozent des weltweiten Auftragsvolumens stehen die chinesischen Werften im internationalen Vergleich mittlerweile auf Platz drei. Von den über 510 Schiffen, die HCI als führendes deutsches Emissionshaus für Schiffsbeteiligungen bereits finanziert oder in den Auftragsbüchern hat, sind rund 95 Schiffe auf Werften in China bereits gebaut worden oder werden in den kommenden zwei Jahren von dort ausgeliefert. Dies entspricht einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,82 Milliarden Euro. "Durch die Verteilung unserer Bauaufträge auf viele Werften weltweit stellen wir die Verfügbarkeit von Schiffen für unsere Fondsprodukte sicher", erklärt Christian Freiherr von Oldershausen, Geschäftsführer bei HCI für das Segment Schiff.
Sowohl in der Containerschifffahrt als auch im Bereich der Tanker und Bulker rechnen Schifffahrtsexperten für 2006 und 2007 mit einer positiven Entwicklung der Charterraten. Die Abwärtsbewegung der Charterraten hatte sich Anfang des Jahres bei einem Niveau deutlich oberhalb des 10-Jahresdurchschnitts stabilisiert und das Ratenniveau zieht seit April wieder an. HCI sieht auch weiterhin großen Bedarf an Transportkapazität im wachsenden Welthandel.
ber HCI:
Die HCI Gruppe wurde 1985 gegründet und realisiert geschlossene Fonds in den Bereichen Schiffe, Immobilien, Private Equity Dachfonds, Zweitmarktlebensversicherungen sowie Aufbaupläne. Mehr als 80.000 Kunden haben seit 1985 in 419 Emissionen bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 11 Mrd. Euro insgesamt 4,16 Mrd. Euro Eigenkapital investiert und HCI zu einem der führenden bankenunabhängigen Emissionshäuser in Deutschland gemacht. Die HCI Capital AG ist seit Oktober 2005 börsennotiert und seit dem 19. Dezember 2005 im SDAX gelistet.
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