| | | | | +++ Rising Star +++ unabhängige Investmentgesellschaft +++ auf Beratungsleistungen und Produktkonzeptionen im Bereich Alternativer Investments spezialisiert +++ gegründet im Jahr 2001 +++ Anlagevolumen 1,2 Mrd. CHF +++ |  |  |  Rising Star AG veröffentlicht Studie zu Private-Equity-Anlagen in Asien
 16.10.2007
– Die attraktivsten Renditen der Private-Equity-Branche werden zukünftig in Asien generiert
– Asiatische Märkte bergen neben Chancen auch Risiken für Investoren
– Stadium und Größe der Transaktionen definieren den Anlageerfolg
– Buy-out-Märkte wie Japan, Australien und Südkorea bieten hervorragende Renditeaussichten
Aus der Publikationsreihe STAR Research veröffentlicht die Rising Star AG zu dem Thema Private-Equity-Investments in Asien. Asien ist in seiner Entwicklung und volkswirtschaftlichen Zusammensetzung ein sehr heterogener Markt; gesamtwirtschaftliche Voraussetzungen und politische Bedingungen variieren regional sehr stark und schaffen ihrerseits unterschiedliche Bedingungen für Private-Equity-Investments. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage, worauf Private-Equity-Investoren achten müssen, um von diesem Potenzial optimal profitieren zu können und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
Die mittel- bis langfristigen Renditepotenziale in Asien sind höher als in den USA oder Europa. Grund dafür ist die anhaltende Wachstumsdynamik in der Region Asien-Pazifik. Die Wachstumsraten sind mit den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland vergleichbar, in denen die größten deutschen Privatvermögen begründet wurden. Demgegenüber stehen Kapitalüberhangsquoten in den traditionellen Private-Equity-Märkten in den USA und Kerneuropa. Eine der Grundlagen für die hohe Renditeerwartung der asiatisch-pazifischen Private-Equity-Märkte ist der Eigenkapitalbedarf aufstrebender national und international agierender Unternehmen der Region. Schwache regionale Bankensysteme und unterentwickelte Finanzmärkte können den für aufstrebende Unternehmungen hohen Fremd- und insbesondere Eigenkapitalbedarf nicht zur Verfügung stellen, was Investitionschancen für global aufgestellte Private-Equity-Gesellschaften eröffnet.
Das wirtschaftliche Umfeld schafft die Voraussetzungen für langfristig stabile Renditen. So weisen vor allem China und Indien seit Jahren stabile Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes und des Pro-Kopf-Einkommens auf, was zum Wachstum breiter konsumfreudiger Mittelschichten beiträgt. Auf diese Weise löst die Entwicklung der beiden Nationen den Wirtschaftsboom einer ganzen Wirtschaftsregion aus, wovon Private-Equity-Investoren profitieren können.
Stadium und Größe der Transaktionen bestimmen den Anlageerfolg
Dennoch darf die Euphorie der wirtschaftlichen Prosperität des asiatisch-pazifischen Raumes nicht über die immer noch existenten Probleme hinwegtäuschen. So sollten insbesondere in China und Indien regulatorische Unsicherheiten, umweltbedingte Probleme, unterentwickelte Infrastrukturen und schwache Banken- und Finanzsysteme Auslöser für Zurückhaltung der Investoren bei direkter Investition in diese beiden Ökonomien sein. Dies gilt insbesondere für den Venture-Capital-Sektor, der angesichts eines sechsmal höheren Fundraisings im Vergleich zu den Investments stark überhitzt ist und an die Stilblüten des Neuen Marktes in Deutschland erinnert. Hohe Kapitalüberhangsquoten lassen eine Blasenbildung vermuten.
Insofern kommt die STAR Research-Studie zu dem Schluss, dass vor allem Buy-out-Investments in die wirtschaftlich etablierten Ökonomien Asien-Pazifiks wie Australien, Japan, Singapur oder Südkorea, welche von dem Boom der beiden Wachstumskatalysatoren der Region (China und Indien) profitieren, lukrativ sind, da diese ein attraktives Rendite-Risiko-Profil aufweisen.
Zur Webseite von Rising Star...
|  |