| | | | | +++ JPMorgan Chase +++ Gegründet in 1873 +++ Verwaltung von Vermögenswerten in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar +++ im Dow Jones Industrial Average Index vertreten +++ Sitz in New York +++ Niederlassungen in über 50 Ländern und rund 160.000 Mitarbeiter weltweit +++ |  |  |  Treibstoff fürs Portfolio
 24.10.2008
Ganz gleich, wie viel Sie über die Preisentwicklung von Gold und Öl lesen und unabhängig davon, dass auch Experten hierzu unterschiedliche Meinungen vertreten – zwei Tatsachen sind unumkehrbar: Rohstoffe, vor allem Öl sind endliche Güter, für die es in der Regel noch keine wirklichen Alternativen gibt. Und Rohstoffe eignen sich hervorragend, um das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios zu verbessern. Entsprechend ist unbestritten, dass Rohstoffe in ein gut diversifiziertes Portfolio gehören. Doch wie sollten Anleger konkret in Rohstoffe investieren?
Eine wichtige Erkenntnis ist, dass Privatanleger Rohstoffe allein aus praktischen Erwägungen nicht direkt, sondern in Form von Rohstoff-Futures erwerben. Denn wer möchte schon mehrere Barrel Öl physisch geliefert bekommen? Dabei sollte man wissen, dass die Preise der Futures, die mit unterschiedlichen Fälligkeiten gehandelt werden, deutlich vom aktuellen Preis abweichen können. Die so genannte Terminkurve, aus der man die Preise der Futureskontrakte mit verschiedenen Fälligkeiten ablesen kann, zeigt entsprechend, ob die Marktteilnehmer in Zukunft steigende oder fallende Notierungen erwarten. Liegt der aktuelle Marktpreis für Öl beispielsweise niedriger als der Terminpreis – steigt die Kurve also an – spricht man von einer so genannten „Contango“-Situation. Sind jedoch Futures mit kürzeren Laufzeiten zu höheren Preisen zu haben als länger laufende Papiere, bezeichnet man diese abfallende Kurve als „Backwardation“. Wichtig ist dieser Zusammenhang aus folgendem Grund: Anleger, die an der Preisentwicklung teilhaben möchten, müssen jeweils im Future mit der kürzesten Laufzeit investiert sein. Dies hat zur Folge, dass bei Fälligkeit des Kontrakts in den nächstfälligen Future „gerollt“ werden muss. Liegt eine Backwardation vor, ist der aktuelle Kontrakt also teurer als der nächstfällige, gewinnt man beim „Rollen“. Liegt jedoch der umgekehrte Fall, also eine Contango-Situation, vor, verliert man. Das heißt, dass neben der Entwicklung des Basiswerts auch die Erträge und Verluste aus dem „Rollen“ der Futureskontrakte eine entscheidende Rolle spielen.
Dies kann man durch die Investition in strukturierte Produkte wie zum Beispiel die Gold/Öl Ikarus Anleihe von J.P. Morgan umgehen. Zwar bleibt der Basiswert auch hierbei immer der nächstfällige Future, doch wird der Preis dieser Produkte häufig durch den Future zur Fälligkeit des Produkts bestimmt. Da der Markt für den Preis von Öl als auch den für Gold in fünf Jahren steigende Kurse erwartet, verspricht eine Investition jetzt gute Renditen – auch wenn man natürlich heute nicht weiß, ob sich die Markterwartungen bewahrheiten werden.
Chancen auf hohen Renditeflug mit Sorglos Fallschirm
Die Ikarus Gold/Öl Anleihe III (Zeichnungsfrist vom 22. Sept. – 31. Okt.) bildet jeweils zu 50 % die Wertentwicklung der Rohstoffe Gold und WTI Rohöl ab. Die Anleihe bietet dem Anleger einen 90%igen Kapitalschutz, bei einer Laufzeit von nur drei Jahren. Welchen Rückzahlungsbetrag der Anleger am Laufzeitende erhält, hängt davon ab, ob der Korbwert während der Laufzeit den Schwellenkurs (200 % des Anfangswerts) überschreitet oder nicht. Wird der Schwellenkurs nie überschritten, partizipiert der Anleger eins zu eins an der Wertentwicklung des Korbs, jedoch maximal bis zu 200 % des Anfangswertes. Falls sich der Korb negativ entwickelt, werden mindestens 900 Euro zurückgezahlt. Wird der Schwellenkurs hingegen während der Laufzeit überschritten, erfolgt eine Rückzahlung am Laufzeitende zu 1.400 Euro.
Da sich Rohstoffe historisch gesehen meist negativ zu den Aktienmärkten entwickelt, nutzen viele Anleger solche Investments auch, um mögliche Aktienverluste abzufedern. Positiv ist zudem, dass sowohl die Öl- als auch die Goldpreise in die gleiche Richtung wie die Inflation tendieren. Das heißt, sie bieten einen guten Inflationsschutz. Das Thema Inflation wird in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen, da zum einen mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, als auch einer schwachen Entwicklung der US Wirtschaft und somit einem schwachen Dollar gerechnet wird.
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