- Anzeige -
Newsletter


Transaktionskosten
Berechnen Sie Ihre Kosten im Vorfeld eines Trades!

Kurs
Anzahl
Stück
Portfolio
BW VISA SPECIAL Goldcard
Die Karte mit dem umfassenden Versicherungschutz

powered by

Währungsrechner
Betrag
Ausgangswährung
Zielwährung
Bookmark
Feedback

- Anzeige -
 News
Deutsche Wirtschaftskonjunktur - Ende der Talfahrt ab Mitte 2009

31.03.2009

- Deutsches BIP schrumpft 2009 im wahrscheinlichsten Fall um 3 Prozent
- Deutschland hat bessere Konjunkturaussichten als andere Länder
- Rahmenbedingungen lassen 2010 keinen Höhenflug zu


Nach dem Sturzflug seit Herbst 2008 hat Deutschland konjunkturell bald das Schlimmste überstanden. Trotz der nach wie vor bestehenden großen Unsicherheiten halten die Ökonomen der Allianz eine konjunkturelle Erholung ab der Jahresmitte für den wahrscheinlichsten Fall. Die positiven Impulse aus den Konjunkturprogrammen, die niedrigen Zinsen und die massiv gesunkenen Rohstoffpreise beginnen zu wirken.

Insgesamt wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach den schlechten ersten beiden Quartalen im Gesamtjahr 2009 um 3 Prozent schrumpfen, wobei aber auch noch Abwärtsrisiken bestehen. Für den Euro-Raum prognostizieren die Ökonomen 2009 einen Rückgang von 2,3 Prozent, die weltweite Wirtschaftsleistung dürfte um 1,5 Prozent zurückgehen (Ländergewichtung auf der Basis aktueller Wechselkurse). Für 2010 lautet die Prognose für Deutschland +2,0 Prozent, den Euro-Raum +1,6 Prozent und die Weltwirtschaft +2,2 Prozent.

Im internationalen Vergleich schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt zuletzt vergleichsweise stark. Unter den Industrieländern verzeichnete allein Japan eine schlechtere Entwicklung. Ein wesentlicher Grund für das schlechte Abschneiden der deutschen Wirtschaft in den letzten Monaten liegt in der ausgeprägten Exportorientierung. Während etwa der Anteil der Ausfuhr am Bruttoinlandsprodukt 2008 in den USA 13 Prozent betrug, lag dieser Anteil in Deutschland bei rund 48 Prozent.

Bessere Chancen auf eine nachhaltige Konjunkturerholung

"Die weltweite Produktion ist stärker gesunken als die weltweite Nachfrage. Dies wird sich schon bald wieder ausgleichen. Die besondere Stärke Deutschlands beim Export von Investitionsgütern, die sich derzeit noch als Nachteil erweist, wird dann wieder dazu führen, dass Deutschland überproportional von der Erholung profitiert", sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE.

Auch der im internationalen Vergleich niedrige Schuldenstand der deutschen Unternehmen und Haushalte und die solide Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes sprechen dafür, dass Deutschland bessere Chancen auf eine nachhaltige Konjunkturerholung hat als andere Länder. Trotz Erholung wird der deutsche Export aber nicht der Konjunkturmotor sein wie in früheren Aufschwüngen. Wegen der hohen Neuverschuldung wird der Staat die Ausgaben begrenzen. Eine Stütze der Konjunktur bleibt der private Verbrauch, da der Beschäftigungsabbau ausläuft und sich der Preisauftrieb in engen Grenzen hält.

Nach der Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte wird auch Jahr 2010 konjunkturell besser starten als das Jahr 2009. Die globalen Rahmenbedingungen - insbesondere die steigende Arbeitslosigkeit - lassen jedoch keinen konjunkturellen Höhenflug zu. Im Verlauf des kommenden Jahres werden die Impulse aus den Konjunkturprogrammen auf globaler Ebene nachlassen. An den von der Krise betroffenen Immobilienmärkten ist 2010 zwar eine Bodenbildung oder in den USA eine leichte Erholung wahrscheinlich, eine Rückkehr zu allgemein steigenden Preisen wird es aber auch nächstes Jahr nicht geben. Insgesamt verliert die Konjunkturerholung 2010 wieder an Kraft.

Das Finanzportal FINANZREGISTER.DE hat den Themenschwerpunkte Brokerage, Banking, Kapitalanlagen, Fonds, Versicherungen und Vermögen. Hier finden Sie aktuelle Informationen und ausführliche Portraits der wichtigsten Broker, Banken, Emittenten von Zertifikaten und Fonds, Versicherer und Finanzdienstleister. Jedes Thema ist dabei nochmal in Unterbereiche wie Forexbroker, Kreditbanken, Hedgefonds, Private Krankenversicherungen oder Vermögensverwalter untergliedert.
Sämtliche Inhalte dieser Website werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und formuliert. Dennoch kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit dieser Informationen gegeben werden. Die Ausführungen im Rahmen dieser Website stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung der Ernsting.com Publications GmbH für eventuelle Vermögensschäden aus Investitionsentscheidungen auf Basis von Inhalten dieser Website ist kategorisch ausgeschlossen.
© Ernsting.com Publications GmbH - Februar 2012 - Impressum - Rechtlicher Hinweis