Wie die einschlägigen Infodienste der Branche berichten, bestätigen die Zwischenergebnisse einer Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erstellt wurde, erneut die positive Wirkung der Erneuerbaren Energien auf den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft. Im Jahr 2005 ist die Anzahl der Beschäftigten in der Branche danach um rund 10 Prozent auf 170.000 Beschäftigte angestiegen. Wenn die politischen Rahmenbedingungen für die Branche stabil bleiben, prognostiziert die Studie bis zum Jahr 2020 ca. 300.000 Beschäftigte im Bereich der Regenerativen Energien.
Eine weitere gute Nachricht aus der Studie besagt: Weltweit wurden jährlich rund 40 Milliarden Euro im Sektor Erneuerbare Energien investiert. Bis 2020 soll das Investitionsvolumen auf etwa 250 Milliarden Euro steigen. „Diese Zahlen veranschaulichen eindrucksvoll die stetig zunehmende Bedeutung der Erneuerbaren Energien für die Gesamtwirtschaft. Sie bestätigen uns darin, dass wir mit unserer Arbeit in der ÖkoRenta absolut auf eine Zukunftsbranche setzen“, so Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖkoRenta AG.
Eine zweite Studie, die derzeit im Auftrag des BMU erarbeitet wird, weist für die Erneuerbaren Energien unter Berücksichtigung von Umweltschäden und anderen externen Kosten, die aus der konventionellen Stromerzeugung entstehen, einen volkswirtschaftlichen Nutzen von etwa 3 Milliarden Euro pro Jahr aus. Dieser Nutzen übersteigt bereits heute die 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2005, die gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) aus den zusätzlichen Vergütungen entstanden sind. „Unter diesem Aspekt betrachtet sind also die Erneuerbaren Energien volkswirtschaftlich schon heute wettbewerbsfähig“, kommentiert Goldenstein weiter. |