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Neuer Fidelity Fonds setzt auf Gewinner staatlicher Konjunkturpakete

29.09.2009
Pioneer Investments
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Mit einem neuen Aktienfonds von Fidelity International können Anleger von den weltweiten Konjunkturprogrammen und der voranschreitenden Industrialisierung profitieren. Der langfristig angelegte Fidelity Global Real Asset Securities Fund investiert in Unternehmen aus den Bereichen Infrastruktur, Energie, Roh- und Werkstoffe, Industrie, Immobilien und Versorger. Der Fonds ist so gemanagt, dass sich sowohl steigende als auch fallende Energie- und Rohstoffpreise positiv auf die Wertentwicklung auswirken können. Dies ermöglicht, über einen vollen Marktzyklus überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften.

Der Fidelity Funds - Global Real Asset Securities Fund (ISIN LU0417495552) ist auf Firmen fokussiert, die unter anderem in den Bereichen Infrastruktur, Immobilien und Industrie tätig sind - globale Konzerne mit echter materieller Substanz: Sie liefern Zement und Stahl, Öl und Erze, Technik und Turbinen. "Geschäfte mit Sachwerten und Rohstoffen eröffnen auf lange Sicht steigendes Ertragspotenzial. Zusätzlichen Schub verleihen die weltweiten Konjunkturprogramme mit riesigen Investitionen in Infrastruktur und Energieversorgung. Mit unserem neuen Fonds können sich Anleger das zunutze machen", sagt Fondsmanager Amit Lodha.

Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit auf realen Vermögenswerten aufbaut, profitieren im besonderen Maße von den langfristig wirksamen Wachstumskatalysatoren Industrialisierung und Urbanisierung. "In den Schwellenländern entstehen ganze Industriezweige neu. Benötigt werden zudem Häfen, Straßen, Siedlungen, Kraftwerke sowie Versorgungsnetze. Ich suche weltweit nach Firmen, die diese gigantische Aufbauarbeit leisten und davon profitieren werden", so Lodha. Mit seinem Fonds setzt er zudem auf die ständig steigende Nachfrage nach Energie. Dies spricht beispielsweise für Investments in Öl- und Gaskonzerne sowie Explorationsfirmen.

Mittelfristig nutzt der Fidelity Global Real Asset Securities Fund auch Renditechancen, die sich aus den staatlichen Konjunkturprogrammen ergeben. Weltweit summieren sich die Wirtschaftshilfen, mit denen die Regierungen die Krise bekämpfen, auf 4.350 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht dem 40-fachen des Marshall-Plans zum Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Allein die USA wollen mit 750 Milliarden Dollar die Konjunktur beleben. Die Obama-Regierung hat davon aber erst 70 Milliarden Dollar ausgegeben. Hohe Ausgaben, etwa zur Modernisierung von Autobahnen aus den 1950er-Jahren, stehen noch aus. Die Staatshilfen bringen den nächsten Investitionszyklus in Gang.

Renditen über den gesamten Marktzyklus erzielen

Obwohl der Einsatz alternativer Energien vorangetrieben wird, dürfte sich die Nachfrage nach Erdöl durch die Industrialisierung der Schwellenländer weiter erhöhen - laut OPEC bis 2025 um fast 50 Prozent. Außerdem könnten die hohen Staatsausgaben zur Konjunkturbelebung in Verbindung mit der extrem lockeren Geldpolitik der Notenbanken und Niedrigzinsen dazu führen, dass die Inflation in absehbarer Zeit anzieht. Vor allem Vermögenswerte wie Rohstoffe oder Immobilien verteuern sich dann. Das könnte Ölkonzernen, Goldminenbetreibern oder Versorgern zugute kommen, die steigende Rohstoffpreise in der Regel an ihre Kunden weiterreichen können.

Auch auf Phasen sinkender Rohstoffpreise hat Lodha eine Antwort: Dann verlagert er beispielsweise Kapital in Werte, die durch geringere Energiekosten ihre Gewinne steigern können. So kann er Renditen über den gesamten Marktzyklus erwirtschaften. Ein wichtiger Unterschied zu Fonds, die nur eine Branche abbilden.

"Der Fidelity Global Real Asset Securities Fund trägt den aktuellen ökonomischen Bedingungen Rechnung. Er ist flexibel genug, um selbst dann zu profitieren, wenn sich das wirtschaftliche Szenario in einem Sektor grundlegend ändert. Mit seinem Branchenmix ist er vielseitiger als herkömmliche Industrie- oder Rohstofffonds. Dadurch sind die Anlagerisiken breiter gestreut und die Chancen auf überdurchschnittliche Renditen hoch", sagt Evelyn Muth, Leiterin Vertrieb Banken und Vermögensverwalter bei Fidelity International in Deutschland.

Team aus rund 120 Analysten weltweit vor Ort

Beim Zusammenstellen seines Portfolios wendet Lodha eine gezielte Einzeltitelauswahl an, der eine makroökonomische Betrachtung zugrunde liegt. Ihn unterstützt ein Team von rund 120 Analysten. Die aussichtsreichsten Investmentideen kombiniert er zu einem hoch konzentrierten Portfolio aus 40 bis 60 Titeln. Der Fonds eignet sich daher als Beimischung für ein wachstumsorientiertes Portfolio.

Lodha bringt neun Jahre Investmenterfahrung mit; bei Fidelity ist er seit sechs Jahren. Im April 2008 übernahm er den Fidelity Global Industrials Fund, der über fünf Jahre eine Wertentwicklung von 50,8 Prozent erzielte und seinen Vergleichsindex um 23,5 Prozentpunkte übertraf. Damit ist er der beste Fonds seiner Kategorie (Stand: 31.08.09).

Wertentwicklungen in der Vergangenheit erlauben keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung. Den hohen Chancen, die mit Aktienfonds verbunden sind, stehen größere Risiken gegenüber. Der Wert der Anteile von Aktienfonds kann schwanken und ist nicht garantiert. Anlagen in Schwellenländern, wie der Fidelity Global Real Asset Securities Fund sie vornimmt, können politischen, ökonomischen oder sonstigen Risiken unterliegen. Da der Fonds einen Großteil seiner Investments in Fremdwährungen hält, bestehen Wechselkursrisiken. Überdies können Provisionen das Anlageergebnis beeinflussen.

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