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Société Générale emittiert StayHigh und StayLow-Optionsscheine

19.05.2010
Société Générale
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Die jüngsten Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten haben zu einem Anstieg der Volatilität an den Aktienmärkten geführt. Viele Produkte lassen sich jetzt zu besonders attraktiven Konditionen konstruieren. Dazu zählen auch die neuen Optionsscheintypen im Angebot der Société Générale: StayHigh und StayLow-Optionsscheine.

Mit diesen exotischen Optionsscheinen setzt der Anleger jeweils darauf, dass der Kurs eines Basiswerts nicht unter eine bestimmte KO-Schwelle fällt beziehungsweise darüber hinaus steigt.Der Vorteil dieser Produkte ist, dass der Anleger innerhalb kurzer Zeit hohe Renditen erwirtschaften kann. Liegt der Anleger mit seiner Markterwartung richtig, erhält er eine Auszahlung von zehn Euro pro Optionsschein. Erfüllt sich die Markterwartung jedoch nicht, kommt es zum Verlust und die Optionsscheine werden zu einem Restwert von 0,001 Euro ausgebucht. Die Société Générale hat 23 StayHigh-Optionsscheine und 23 StayLow-Optionsscheine auf den DAX emittiert. Alle Papiere sind mit kurzen Laufzeiten ausgestattet. Gleichzeitig erweitert die Société Générale auch ihre Palette an Inline-Optionsscheinen mit 70 neuen Produkten auf DAX, Euro STOXX, IBEX, FTSE MIB sowie einige deutsche Einzelwerte. Darüber hinaus bringt das Bankhaus auch 15 Korridor Hit-Optionsscheine auf den DAX. Diese funktionieren genau spiegelverkehrt zu den Inline-Optionsscheinen. Sie profitieren von steigender Volatilität, da sie ausgeübt werden, sobald der Kurs des Basiswerts aus dem Korridor ausbricht.

Angesichts der hohen impliziten Volatilitäten sind die Konditionen für StayHigh- und StayLow-Optionsscheine sowie für Inline-Optionsscheine im Moment sehr vorteilhaft“, erklärt Bleser. „Anleger, die davon ausgehen, dass die Volatilität tendenziell eher ab- als zunimmt, bieten sich im Moment mit diesen Instrumenten lukrative Chancen.“ Die vom Markt erwartete hohe Schwankungsbreite sorgt bei den Produkten für besonders hohe Seitwärtsrenditen bzw. Ab-ständen zu den KO-Schwellen. Und im Falle einer abnehmenden Volatilität würden die Produkte während der Laufzeit im Wert zulegen.

Die Funktionsweise der neuen Optionsscheine im Detail: Mit StayHigh-Optionsscheinen setzt der Anleger darauf, dass der Kurs des Basiswerts eine vorab definierte KO-Schwelle über die gesamte Laufzeit hinweg nicht berührt oder unterschreitet. Bei StayLow-Optionsscheinen ist das Gegenteil der Fall. Der Anleger erwartet, dass die KO-Schwelle nicht berührt oder über-schritten wird. So liegt die KO-Schwelle beim StayLow-Optionsschein mit der WKN SG1P2W bei 6.300 Punkten. Sollte der DAX in der Laufzeit bis zum 18. Juni 2010 die KO-Schwelle nie berühren, sondern immer darunter notieren, erzielt der Anleger einen Gewinn. Gemessen an dem aktuellen Briefkurs von 7,34 Euro entspricht dies einer Rendite von 36,24 Prozent. Falls die KO-Schwelle aber verletzt wird, verliert der Anleger seinen Einsatz. „Deshalb sollten sich Anleger vor einer Investition immer eine Marktmeinung gebildet haben, ob die Kurse tendenziell eher fallen oder eher steigen und dann die KO-Schwellen nicht zu knapp wählen“, so Bleser.

Mit Inline-Optionsscheine dagegen sind Hebelinstrumente, die zum Einsatz in Seitwärtsmärkten konstruiert sind. Auch bei ihnen gibt es am Ende der Laufzeit nur zwei Szenarien: Bleibt der Kurs über der gesamten Laufzeit im Korridor, erhält der Anleger am Ende zehn Euro. Andernfalls wird der Optionsschein zu dem Restwert von 0,001 Euro ausgebucht. Die maximale Rendite ergibt sich dabei aus der Differenz des Kaufpreises und dem Auszahlungsbetrag von zehn Euro. Bei Laufzeiten von nur wenigen Wochen und Monaten kann dabei leicht eine Rendite von 20 bis 50 Prozent oder mehr erreicht werden. Die Ausgestaltung der KO-Schwellen ist von Schein zu Schein unterschiedlich. Im Angebot der Société Générale sind eine Vielzahl an Inline-Optionsscheinen für unterschiedliche Risikoneigungen und Markterwartungen enthalten.

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