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US-Dollar verliert gegenüber Yuan und Euro - Währungsmarkt wird wieder volatiler

26.08.2010
Pioneer Investments
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Der US-Dollar wird gegenüber Euro und Yuan verlieren. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. "Der US-Dollar wird von den jüngsten Entwicklungen bezüglich Wirtschaftsdaten, Wachstum und Deflationsängsten belastet", erklärt Andreas König, Fondsmanager des Pioneer Funds – Total Return Currencies bei Pioneer Investments. Davon profitierten auch die europäische Gemeinschaftswährung und der chinesische Yuan.

China setze zudem seinen Kurs fort, seine Währungsreserven stärker zu diversifizieren und baue seinen Dollarbestand zugunsten anderer Währungen wie Euro, Pfund und Yen ab. Das geschehe aber mit Augenmaß und in kleinen Schritten: "China wird den Dollar nicht durch starke Verkäufe nach unten drücken und somit seine eigenen US-Dollar-Reserven entwerten", betont König weiter. Auch künftig werde China einen Großteil der Währungsreserven in US-Dollar halten, doch sei eine teilweise Umschichtung sinnvoll: "Es bestehen Zweifel an der langfristigen Wertbeständigkeit von Anlagen in US-Dollar, und China sucht deshalb nach zusätzlichen liquiden Anlagemöglichkeiten", erläutert der Fondsmanager. "Den US-Dollar halten wir untergewichtet, jedoch vor allem gegen asiatische und Emerging-Markets-Währungen, da die zuletzt stockende amerikanische Wirtschaft ein dominierendes Thema an den Märkten bleiben wird", so König.

"Der US-Dollar wird zum Jahresende aber auch gegenüber dem Euro etwas schwächer notieren", prognostiziert König. Weil einige Investoren auch beim Euro noch Vorbehalte durch die Schuldenkrise haben, rechnet König beim Euro/Dollar-Wechselkurs mit einer volatilen Entwicklung. Zwar habe zuletzt die Entscheidung der EZB, europäische Staatsanleihen aufkaufen zu wollen, zu einer Marktberuhigung geführt. "Doch die weitere Entwicklung wird spannend bleiben, denn Europa und die USA gehen derzeit sehr unterschiedliche Wege, um ihre Finanzprobleme zu lösen", erklärt König. Während in Europa Sparmaßnahmen eine stabilere Basis für die Zukunft bilden sollten, versuchten die USA weiterhin mit staatlichen Maßnahmen und leichtem Geld den Aufschwung voranzubringen.

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