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Vertriebsstart für zwei neue DJE-Fonds

29.08.2008
DJE Kapital AG
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Ab sofort können Anteile am DJE – Asien High Dividend und DJE – Agrar & Ernährung gezeichnet werden

Mit dem DJE – Asien High Dividend (LU0374456654) und dem DJE – Agrar & Ernährung (LU0350835707) sind seit August zwei neue Fonds der DJE Gruppe in Deutschland und Österreich zum Vertrieb zugelassen. Sie waren vor einigen Wochen als neue Teilfonds des Luxemburger Umbrella-Fonds der DJE Investment S.A. aufgelegt worden.

DJE – Asien High Dividend

„Berücksichtigt man die erheblichen Kursrückgänge der asiatischen Aktienmärkte von teils über 50% im Jahr 2008 handelt es sich bei der Auflage des DJE – Asien High Dividend Fonds um ein antizyklisches Engagement. Nachdem die asiatischen Börsen im Zuge der weltweiten Finanzkrise überproportional an Wert verloren haben, finden insbesondere substanzorientierte Value-Investoren gegenwärtig in Asien sehr günstige Bedingungen vor“, schildert Fondsmanager Jan Ehrhardt die Ausgangssituation für den neuen Fonds. „Viele Unternehmen dieser Region sind derzeit ausgesprochen niedrig bewertet und bieten zudem ein vergleichsweise hohes Wachstum. Dividendenrenditen von acht bis zehn Prozent pro Jahr und hohe Nettofinanzvermögen sind keine Seltenheit.“ Vor allem bei einigen mittelgroßen Unternehmen könne derzeit eine vergleichbare Unterbewertung wie bei den Aktien aus dem MDAX vor zehn Jahren beobachtet werden.

Auf Grund des aktuellen Börsenumfeldes hat der Fonds zunächst erst rund zehn Prozent des Fondsvermögens investiert. In den kommenden Wochen wird die Investitionsquote schrittweise merklich angehoben. Vor allem die binnenorientierten Branchen wie zum Beispiel der Einzelhandel sollen hoch gewichtet werden.

Der DJE – Asien High Dividend strebt ein fokussiertes Fondsportfolio mit etwa 30 Unternehmen an. Neben Werten mit einer sehr großen Marktkapitalisierung werden auch interessante Small und Mid Caps beigemischt, wobei die mittelgroßen Unternehmen den Schwerpunkt des Portfolios bilden.

Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und in Europa, die von einer deutlichen Konjunkturabschwächung geprägt ist, zeigt sich Ehrhardt zuversichtlich. „Die Staaten in der asiatisch-pazifischen Region befinden sich in einer günstigeren Situation. „Das geringe Haushaltsdefizit vieler asiatischer Länder erlaubt es ihnen, im Falle eines geringeren Wirtschaftswachstums fiskalpolitisch einzugreifen“, erläutert der Fondsmanager. Hinzu komme die ausgezeichnete demografische Situation, da in Asien deutlich mehr jüngere Menschen leben, die das Wachstum der Region stützen.

DJE – Agrar & Ernährung

Die Perspektive des zweiten neuen Fonds gründet sich auf einen markanten globalen Trend. Wegen der Entwicklung der Weltbevölkerung ist die Agrar- und Ernährungswirtschaft von einer deutlich wachsenden Nachfrage gekennzeichnet, deren Dynamik sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Davon profitieren die Unternehmen, die für das Portfolio des DJE – Agrar & Ernährung in Frage kommen. Die Weltbevölkerung nimmt jährlich um ca. 80 Millionen zu. Das entspricht etwa der Bevölkerung Deutschlands. Zum reinen Bevölkerungswachstum kommt noch ein steigender Wohlstand in den Schwellenländern.

Die Nachfrage nach Agrarprodukten wird darüber hinaus durch den verstärkten Einsatz von Biokraftstoffen angetrieben. Schätzungen gehen davon aus, dass in den kommenden zehn bis 15 Jahren etwa zwölf Prozent der globalen Agraranbauflächen für nachwachsende Rohstoffe zur Biotreibstoffverarbeitung benötigt werden.

Diese Ausweitung wird durch politische Entscheidungen vorangetrieben. So muss in der Europäischen Union der Biotreibstoff-Mindestanteil von derzeit 3,5 Prozent bis 2010 auf 5,75 Prozent erhöht werden. Zwar ist zurzeit noch nicht abzusehen, wie weit sich der Einsatz von Biokraftstoffen langfristig durchzusetzen wird, aber der Anbau von Agrarrohstoffen wird derzeit erheblich stimuliert.

Der allgemein erhöhten Nachfrage stehen allerdings Tendenzen der Verknappung gegenüber. Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist nur begrenzt erweiterbar. Die Urbanisierung in den Schwellenländern geht zu Lasten des landwirtschaftlichen Potenzials. „Als Stellschraube in diesem Gefüge bleibt zur Eindämmung der globalen Agrarpreisprobleme vor allem die Verbesserung der Flächenproduktivität. Davon profitieren Landmaschinenhersteller ebenso wie Produzenten von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut, Anbieter von Wasserleit- und Bewässerungssystemen“, erläutert Ehrhardt. Der DJE – Agrar & Ernährung investiert in Aktien, Zertifikate und Wandelschuldverschreibungen von Gesellschaften, die direkt oder indirekt mit der Agrarwertschöpfungskette verbunden sind.

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