Dresdner Bank kauft den Treuhand-Geschäftszweig der KPMG auf den Kanalinseln
 21.09.2000
Die Dresdner Bank kauft die Orbis Trust Group, wodurch einer der größten Trustverwalter auf den Kanalinseln entsteht. Orbis umfasste bisher den dortigen Treuhand-Geschäftszweig der KPMG.
Wie die Bank mitteilt, solle mit der Eingliederung der Gesellschaft in die bereits bestehende Private-Banking-Einheit Kleinwort Benson Channel Islands Group die Beratungskapazität und Kundenbasis weiter ausgebaut werden.
Dr. Andreas Georgi, zuständiger Vorstand für das Privatkundengeschäft, dazu: "Der Kauf der Orbis Trust Group passt optimal in die Strategie unseres Geschäftsbereiches Private Banking International, die ganzheitliche Vermögensberatung und -verwaltung für europäische Privatkunden konsequent weiterzuentwickeln." Diese Akquisition eines der renommiertesten Trustverwalter auf den Kanalinseln biete erhebliches Potenzial für geschäftliche Synergien und erlaube, das schon bisher erfolgreiche Geschäft noch weiter auszubauen, so Georgi weiter.
Orbis verwaltet derzeit über 1.200 Trusts und Treuhand-Unternehmen mit einem Volumen von rund 4,2 Mrd. Euro.
Trusts sind im angelsächsischen Rechtskreis traditionell weit verbreitete Treuhandstrukturen, die insbesondere der Erhaltung von Vermögenswerten sowie der Planung von Erbschaften, Unternehmensnachfolgen und Steuern dienen. Somit sind die Kundenbeziehungen in aller Regel sehr langfristig und generationsübergreifend.
Frankfurt am Main, 21. September 2000
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