| | | | | +++ JointVenture der Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG und Raiffeisenlandesbank Vorarlberg +++ Seit 1998 +++ 21 Mitarbeiter +++ 169,8 Mio. CHF Blainzsumme 2004 +++ |  |  |  Österreichische Anleger müssen Standort ihres ausländischen Geldvermögens prüfen
 26.01.2005
Voraussichtlich zum 01. Juli 2005 tritt die grenzüberschreitende EU-Zinsbesteue-rung in Kraft. Im Zuge der vorgesehenen Kontrollmitteilungen werden auch Erträge von Österreichern, die ihr Geld zum Beispiel in Deutschland oder Italien angelegt haben, an die Finanz in Wien gemeldet. Die Schweiz oder auch das benachbarte Liechtenstein führen stattdessen eine anonyme Quellensteuer ab. „Vor diesem Hintergrund sollten Österreichische Anleger den Standort ihres ausländischen Geldvermögens prüfen“, empfiehlt Ludwig Rehm, Bankdirektor der Raiffeisen Bank (Liechtenstein) AG, einer 100-prozentigen Tochter der Raiffeisenbank Kleinwalsertal und der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg.
Österreicher, die ihr Geld im EU-Ausland angelegt haben und keine Kontrollmitteilungen wünschen, stehen vor der Wahl: Sie können ihre Ersparnisse in die Alpenrepublik zurückholen und verlieren dadurch die Vorteile einer geographischen Vermögens- und Risikoverteilung. „Durch zunehmende Globalisierung ist Streuung nicht nur bei der Portfolio-Optimierung, sondern auch bei der Wahl des Bankplatzes wichtig“, erläutert Rehm. Anleger können so Verluste durch schwer kalkulierbare wirtschaftliche und politische Ereignisse vermeiden.
Die Alternative: Eine Geldanlage im benachbarten Fürstentum. Als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), aber außerhalb der EU, bietet der Finanzplatz Anlegern stabile Rahmenbedingungen.
Zusätzlich profitieren Sparer gegenüber der Anlage in Österreich von Steuerstundung. Im Zuge der EU-Zinssteuer führen Liechtensteiner Banken bei natürlichen Personen anonym Quellensteuern von 15 Prozent (ab 1. Juli 2005) bzw. 20 Prozent (ab 1. Juli 2008) auf eine beschränkte Liste von Anlageformen ab. Dividenden sind vollständig von der Quellensteuer befreit und unterliegen erst bei der Steuererklärung in Österreich der Steuerpflicht.
„Walser Capital Leben“: Vorsorge und Steuern sparen
Eine Möglichkeit die Steuerlast weiter zu senken, bietet die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) mit der „Walser Capital Leben“ – einer fondsgebundenen Vermögensverwaltung im Mantel einer Lebensversicherung. Anleger können zwischen drei Investmentstilen mit Aktienquoten von 20, 50 und 80 Prozent wählen. „Die Anlagestrategien lassen sich so an persönliche Renditevorstellung, Risikoneigung und Finanz- sowie Lebenssituation anpassen“, erklärt Rehm.
Der Clou: Quellen- bzw. Kapitalertragssteuer entfallen komplett. Die Bank führt lediglich eine einmalige Versicherungssteuer in Höhe von 4 Prozent anonym an die österreichische Finanz ab. Vorausgesetzt die Lebensversicherung läuft mindestens zehn Jahre. Die Versicherungssumme kann auch in einem Betrag eingezahlt werden. Einsteigen können Anleger bereits ab 50.000 Euro.
Auf österreichische Anleger spezialisiert
Die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) habe sich besonders auf österreichische Anleger spezialisiert, erklärt Rehm. Sie biete Kompetenz und Erfahrung in der Anlageberatung gepaart mit hoher Diskretion.
„Wir haben unsere Wurzeln in Österreich. Dadurch kennen wir nicht nur Wünsche und Bedürfnisse von Anlegern, sondern auch steuerliche und rechtliche Regelungen in Österreich sehr genau“, so Rehm. Auch die Fusion mit der aus Österreich stammenden „Erste Sparkasse Bank (Liechtenstein)“ 2003 habe dazu beigetragen, sich noch stärker auf österreichische Kunden auszurichten.
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