| | | | | +++ Seit 1884 +++ Börsennotiert WKN 843596 +++ 3,308 Mrd. EUR Beiträge +++ über 7 Mio. Versicherungsverträge +++ um die 33.300 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst +++ |  |  |  Heimwerker leben gefährlich
 15.04.2008
300.000 Heimwerker verunglücken jedes Jahr - rund 80 Prozent der Betroffenen sind Männer. Dies teilte die Aktion "Das sichere Haus" (DSH) in Hamburg jetzt mit. Sturzverletzungen, Schnittwunden und Quetschungen sind die häufigsten Folgen von Freizeitunfällen. Wer sich in der Hobbywerkstatt, beim Basteln am Auto oder durch einen Sturz von der Haushaltsleiter verletzt, ist nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Diese greift nur, wenn man während der Erwerbsarbeit oder auf dem Weg dorthin verunglückt. Wer als Heimwerker regelmäßig zum Werkzeug greift, braucht eine private Unfallversicherung.
Je nach Absprache leistet die private Unfallversicherung entweder eine einmalige Kapitalzahlung oder eine lebenslange Unfallrente, wenn man durch einen Unfall schwere Gesundheitsschäden erleidet und dauernd beeinträchtigt bleibt. Der Versicherungsschutz gilt rund um die Uhr und weltweit. In der Unfallversicherung kann man auf Wunsch ein Krankenhaustagegeld, eine Übergangsleistung, Kosten für kosmetische Operationen oder auch eine hohe Todesfallleistung für die Hinterbliebenen vereinbaren, falls man durch einen Unfall sein Leben verliert. Der Todesfallschutz ist besonders wichtig für alle, die eine Familie finanziell zu versorgen haben. Nur wer bereits eine Risikolebensversicherung in ausreichender Höhe hat, kann bei der Unfallversicherung auf die Todesfallleistung verzichten.
Experten empfehlen, sich für eine private Unfallversicherung mit Progression zu entscheiden, also mit überproportional steigender Leistung bei hohem Invaliditätsgrad. Die Gliedertaxe gibt an, welchen Invaliditätsgrad der Unfallversicherer automatisch zugrunde legt, wenn bestimmte Körperteile oder Sinnesorgane unfallbedingt nicht mehr funktionieren. Wird ein Arm funktionsunfähig, sollte der Unfallversicherer 70 Prozent Invalidität gewähren, bei Verlust eines Auges 50 Prozent. Taubheit auf einem Ohr sollte vom privaten Unfallversicherer mit wenigstens 30 Prozent bewertet werden, der volle Verlust der Sehkraft mit einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent.
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